Der Satz Corona ist eine Krankheit verwirrt mich. Bei allen Sätzen, die vorgelesen werden, z.B. „Ich wüsste nicht, was ich täte, wenn nicht Corona bekäme“, ist der erste Gedanke nö.
Nein, ich habe nicht die Idee, Corona jemals zu bekommen.
Nein, ich habe keine Angst, an Corona zu sterben.
Nein, ich kenne überhaupt niemanden, der Corona hatte.
Vielleicht habe ich Corona gehabt, ohne es groß zu merken oder auch nicht.
Und nein, Corona ist für mich keine Krankheit, sondern ein Zustand, ein Zustand, der die Menschen auffordert, etwas zu ändern in ihrem Leben. Genauer gesagt ein Zustand, der die Menschen mit ihren Ängsten konfrontiert.
Als allererstes mal die Angst vor dem Tod. Wenn niemand Angst vor dem Tod hätte, könnten wir uns alle Maßnahmen ersparen.
Die Angst vor Krankheit, Angst leiden zu müssen.
Was ist Krankheit? Krankheit ist ein Ungleichgewicht im Energiehaushalt eines Menschen. Wenn die Energie fließt, wird niemand krank. Also sollten wir doch dahin schauen, die Energie zum Fließen bringen. Und was tun die Verantwortlichen? Sie bremsen sie aus. Bringen Sie noch mehr ins Ungleichgewicht. Macht das irgendwie Sinn?
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass nur derjenige krank wird, der damit ein Thema hat, das er zu bearbeiten hat. Also Thema annehmen und schauen, wie jeder damit umgeht. Von daher wüsste ich, was ich täte, wenn ich Corona bekäme, das Thema anschauen und möglichst auflösen.
Corona und die Maßnahmen zeigen uns aber auch unsere Angst vor Fremdbestimmung, Eingrenzung und damit beschäftige ich mich viel, viel mehr. Was tue ich, wenn noch mehr Vorschriften kommen, wenn nur noch Geimpfte in Konzerte oder Restaurants dürfen? Wenn ich weiterhin gezwungen werde, mein Gesicht zu verhüllen.
Die Schweiz hat gerade in den letzten Tagen dafür gestimmt, das Tragen von Schleiern zu verbieten. Aber die ganze Welt trägt Maske – merkt eigentlich irgendjemand, wie crazy das ist.
Mein Mann, der einen schweren Herzinfarkt hatte und mehr als 30 Minuten wirklich tot war und seitdem irgendwie immer noch mit dem einem Bein im Himmel ist, sagte von Anfang an. “Ich kriege kein Corona“. Ich glaube, dass er Recht hat.
Irgendwo habe ich gehört, dass Corona das Tor zur geistigen Welt sei. Es ging sofort in Resonanz zu mir und mir wurde schlagartig klar, warum es in Afrika fast nicht ist, denn die Afrikaner haben schon die Verbindung zur geistigen Welt und warum es an bestimmten Orten z.B. in der Fleischindustrie oder in den USA so stark ist.
Corona fordert uns auf, hinzuschauen, es anzunehmen und nicht wegzuschauen und es zu bekämpfen. Aber dafür, ja, dafür müssten die Menschen erst einmal ihre Angst auflösen, müssten verstehen, dass jeder von uns sowieso an dem Tag stirbt, an dem seine Seele entscheidet, dass es der richtige Tag ist.
Müssten verstehen, dass wir alle nur Gast für eine begrenzte Zeit auf der Erde sind und dass unser eigentliches Zuhause auf der anderen Seite ist.
Wer kann denn traurig sein oder Angst haben, wenn wir nach Hause gehen?