Es ist genug.
Ich will raus.
Die Samen in meinem Kopf stehen in den Startlöchern, ja einige sprießen bereits, klopfen ungeduldig von innen an meine Schädeldecke.
Raus, raus, raus. Nichts wie raus.
Ich stelle sie mir wie Kinder vor, die nach dem Unterricht lauthals lachend aus der Schule stürmen. Jetzt nur noch spielen und die Welt entdecken.
Raus aus meinem Kopf, an die frische Luft, ans Meer.
Raus aus dem Gefängnis der Verwirrungen, die alle Corona-Nachrichten in mir hinterlassen.
Weg von dieser kleinkramigen Zufriedenheit .
Das Unmögliche befreit.
Das letzte Jahr hat uns von vielem befreit.
Aber auch davon möchte ich mich jetzt befreien.
Ganz langsam streck ich meine Fühler aus und üb mich im
„Was geht für mich?“