An einem Corona freien Tag fliege ich früh am Morgen mit meinem Mann nach Salzburg. Wir genießen ein wunderbares Frühstück in einem Kaffeehaus der barocken Altstadt und dort treffen wir meine Schwestern mit ihren Familienangehörigen. Wir umarmen uns, lachen und erzählen uns unsere Geschichten.
Nach dem Frühstück fliegen Johannes und ich nach Krems. Dort treffen wir meine beste Freundin mit ihren Söhnen und genießen auf ihrer wunderbaren Terrasse ein farbiges, köstliches Getränk.
Da an diesem Tag die Zeit ganz anders läuft als an anderen Tagen, kann ich als Zeithüterin mit der Zeit spielen und diese 24 Stunden Zeit beliebig dehnen oder kürzen, je nachdem wie es mir gefällt. Ich kann sogar immer wieder nach der ersten Stunde starten und so haben wir reichlich Zeit, die wir mit frohem, farbigem Leben füllen wollen.
Meine wunderbare Freundin und ihre 2 Söhne nehmen wir im Flieger mit nach Wien. Dort angekommen, besuchen wir das Grab einer Freundin, die uns viel bedeutet hat und uns im Geiste immer noch begleitet. Danach gehen wir mit Christine und ihren Jungs Geschenke einkaufen. Jeder und jede soll sich ein schönes Stück kaufen können, das ihn oder sie an diesen wunderbaren, zauberhaften, fröhlichen Tag erinnert. Da leuchten die Augen von uns allen und es macht großen Spaß.
Nun wird es Zeit für ein Mittagessen und da ich die Herrscherin der Zeit bin, stelle ich die Zeituhr auf den Mittag ein. Wir kennen ein gemütliches Lokal in der Josefstadt in Wien und dort gibt es ein vortrefflich herzhaftes Mittagsmahl. Wir lachen und kichern, erfreuen uns lebendig zu sein und genießen das Beisammensein sowie das köstliche Essen.
Johannes hat Sehnsucht nach einem Museumsbesuch. Also erfüllen wir ihm den Wunsch und gehen ins Leopoldmuseum. Es ist ein kurzer Weg vom 8. Bezirk in den 1. Wiener Gemeindebezirk. Im Museum werden mit Andacht und Vergnügen die Bilder bewundert und Christines Söhne finden auch Gefallen daran.
Ich möchte noch gerne wieder mal ins Hundertwasserhaus und so steht dies als nächstes auf dem Programm. Dann stelle ich die Zeituhr wieder etwas zurück und wir können noch eine Runde im Schloss Schönbrunn und danach im Lainzer Tiergarten herumwandern und diesen sonnigen, blühenden, gut duftenden Maitag genießen und uns an den lachenden und fröhlichen Menschen erfreuen.
Nun melden sich unsere Mägen und es geht in ein Lieblingsrestaurant zum Abendessen zurück in die Wiener Innenstadt. Das Essen duftet und mundet lecker.
Meine Freundin und ihre Söhne sowie Johannes und ich ziehen uns um und elegant, gekleidet geht es jetzt in ein Theater. Was ist Wien für eine wunderbare Stadt der Kultur und der Theater. Wir sind begeistert von dem schönen Gebäude und genießen die frohe, lustige und zauberhafte Aufführung von Mozarts Zauberflöte.
Sogar die jungen Herren, die Söhne meiner Freundin sind erfreut und entzückt.
Da ich eine Zeituhr besitze bringe ich meine Freundin mit ihren Söhnen nach Hause, dann drehe ich die Zeituhr zurück und fliege mit meinem Mann nach Salzburg. Da ich die Zeit stark verändern kann, wird dort gerade der Jedermann am Domplatz aufgeführt, und ich möchte, dass mein Mann und meine beiden Schwestern, das mit uns erleben können.
Es ist wunderschön an einem warmen Abend schön angezogen sich dieses Schauspiel anzusehen; es könnte auch das zauberhafte Marionettentheater in Salzburg sein. Danach bringe ich meine Schwestern nach Hause. Mein Mann und ich, wir reisen wieder in die Schweiz.
Da ich so einen wundervollen, glücklichen, unglaublichen Tag verbracht habe, beschenke ich noch anonym 10 Menschen in Österreich und 10 Menschen in der Schweiz mit etwas, was sie beglückt. Das erwärmt und erfreut mein Herz.
Ja, so ist es, mich lebendig und dankbar zu fühlen und zum Abschluss gibt es ein Feuer an der Feuerstelle im Garten, wo alles blüht, duftet und voller Lebenskraft sprießt.